Geschichte

Geschichte

Geschichte der Stadtmusik Todtnau
Die Chronik der Stadt Todtnau aus der Feder von Dr. Theodor Humpert, der über das Wesen und Werden der Schwarzwaldgemeinde Todtnau schreibt, belegt urkundlich, dass 1847/48 von Dr. Seger eine Musikgesellschaft mit 16 aktiven Musikern gegründet wurde. Es ist zwar nicht genau bekannt, welche Instrumente in diesem Orchester verwendet wurden, doch wahrscheinlich handelte es sich hauptsächlich um Blechblasinstrumente, denn bei der Gründung der Feuerwehrmusik wurden neben dem Schellenbaum auch einige Trompeten übergeben.

Im Jahre 1858 wurden in Todtnau die freiwillige Feuerwehr ins Leben gerufen. Diese Neugründung war auch für die Musikgesellschaft von Bedeutung, denn sie wurde nun – gut zehn Jahre nach ihrer eigenen Gründung – von der freiwilligen Feuerwehr übernommen und dem Kommando der Feuerwehrführung unterstellt. Aus dieser Zeit stammt die älteste Photographie, die Todtnauer Musiker zeigt. 

Die „Feuerwehrmusik“ wuchs im Lauf der Jahre zu einer beachtlichen personellen Stärke an. Jedoch fehlte es der Musik an der notwendigen materiellen Unterstützung, wahrscheinlich deshalb, weil die nötigen Mittel hierfür einfach nicht vorhanden waren. Die Einnahmequellen versiegten, und die Kapelle konnte sich nur mit Mühe über Wasser halten. Um sich zu finanzieren, veranstaltete man unter anderem alljährlich ein Preiskegeln.

Das Unglück, das sich am 19. Juli 1876 in Todtnau ereignete, drängte jedoch sowohl die finanziellen Probleme der Musik, als auch alle anderen Ereignisse in den Hintergrund, denn an diesem Tag brach eine der größten Katastrophen seiner Geschichte über Todtnau herein. Ausgehend von einer Paierfabrik, die am Zusammenfluß von Wiese und Schönenbach lag, breitete sich ein Brand über die Stadt aus, der 149 Gebäude, darunter auch Kirche, Pfarrhaus, Rathaus, Post, Apotheke und das gerade erst eröffnete Krankenhaus, in Schutt und Asche legte und fast 1000 Menschen obdachlos machte. Bei diesem Brand wurden auch die meisten Unterlagen der Feuerwehrmusik vernichtet. Nachdem die ärgste Not gelindert war, machten sich die Todtnauer an den Wiederaufbau ihres Städtchens. Wenige Jahre dach dem großen Brand, im Jahre 1879, wurde in Todtnau eines der ersten Gaswerke in ganz Südwestdeutschland gebaut. 1885 begann man mit dem Ausbau der Straße nach Freiburg, wenig später mit der Verbindung zum Feldberg. 10 Jahre später verfügte Todtnau bereits über elektrischen Strom. Diese Ereignisse zeigen, dass Todtnau zu einem sehr selbständigen Städtchen wurden, das für moderne Errungenschaften stets aufgeschlossen war.

Sowohl für die Stadt als auch für die Musik war das Jahr 1889 von entscheidender Bedeutung.

In diesem Jahr wurde die Eisenbahnlinie Todtnau-Zell, von den Todtnauern liebvoll „`s Todtnauerli“ genannt, eröffnet. Die Musiker hatten erfahren, dass die Eröffnungsfeierlichkeiten, bei denen auch Großherzog Friedrich I. anwesend war, durch eine Regimentmusik aus Freiburg musikalisch umrahmt werden sollten, während der Feuerwehrmusik nur eine untergeordnete Rolle zukam. Hierdurch fühlte sich die Feuerwehrmusik zurückgesetzt und weigerte sich, zum Fest aufzuspielen. Das Kommando der Freiwilligen Feuerwehr, dem die Musiker unterstanden, belegte daraufhin elf Musiker mit je drei Mark Strafe. Diese verweigerte jedoch die Zahlung. Daraufhin sperrte der Verwaltungsrat den Beitrag und es kam schließlich zur Auflösung der Feuerwehrmusik.

Daß dieser Zustand unhaltbar war, wurde bald offensichtlich. Bereits zwei Jahre später, am 7. März 1891, wurde durch Schmiedemeister Karl Bernauer erneut eine Musikkapelle mit 16 Aktiven ins Leben gerufen. In der Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr beschloß man, dass die Instrumente der ehemaligen Feuerwehrkapelle der neugegründeten Stadtmusik gegen die Ableistung einiger Auftritte kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Die „Rundschau Feldberg“ – die Zeitung für Todtnau und das obere Wiesental – vom 10. März 1891 schreibt zur Wiedergründung:
„Seit heute haben wir wieder eine Musik. Die gepflogenen Unterhandlungen haben zu einem befriedigenden Abschluß geführt. Der neuen Stadtmusik daher ein vivat, floreat, crescat !“

Doch auch diese Kapelle hatte große Probleme; vor allem hatte sie sehr unter inneren Zwistigkeiten zu leiden. Diese Unstimmigkeiten führten dazu, dass einige Mitglieder austraten und im Jahr 1900 die „Gesellenmusik“ unter der Leitung des Dirigenten Alois Steinebrunner gründeten. Aus dieser Gesellschaft entstand im Jahr 1905 der Musikverein mit 24 Mitgliedern.

Eine Zeit lang gab es in Todtnau also zwei Musikvereine, die sowohl musikalisch als auch personell in Konkurrenz standen.

Im Jahr 1907wurde die „Stadtmusik Todtnau“ beim Amtsgericht in Schönau im Vereinsregister eingetragen. Für diese Eintragung wurde eine neue Vereinssatzung erstellt, in der auch folgender, für das Verhältnis der beiden Musikvereine bezeichnende, Passus zu finden ist:

§ 16 Mitglieder, welche vom Verein austreten und vor Ablauf eines Jahres, vom Tage des Austritts an, einem anderen hiesigen Musik-Verein beitreten, oder bei demselben mitwirken, haben an die Kasse der Stadtmusik den Betrag von 40 Mk. zu bezahlen.

Die Vorstandschaft der Stadtmusik war bei der Einführung der neuen Vereinssatzung wie folgt besetzt:

Adolf Thoma Vorstand

Const. Wunderle, Vorsitzender des Verwaltungsrates

Josef Dörflinger, Schriftführer und Kassier

Andreas Wißler, Dirigent

Rudolf Dietsche, Beirat

Heinrich Maier, Beirat

Aus dieser Zeit sind uns noch einige Konzertprogramme erhalten geblieben, das älteste stammt aus dem Jahr 1903.

Doch nicht nur innerhalb der Musik, sondern auch in der Stadt Todtnau gab es zu jener Zeit wichtige Ereignisse. Für die Stadt war das Jahr 1902 von großer Bedeutung, denn in diesem Jahr entstand in Todtnau die Firma „Anton Zahoransky“, die erste Spezialmaschinenfabrik für die Bürstenherstellung.

Der erste Weltkrieg in den Jahren 1914-18 brachte große Not über Todtnau. 71 Männer mussten ihr Leben lassen, darunter auch Mitglieder bieder Todtnauer Kapellen. Es scheint, als bedurfte es erst dieser Opfer, um die beiden Kontrahenten zu vereinigen. Schon bald nach Beendigung des Krieges schlossen sich beide Kapellen im Jahr 1919 unter dem bewährten Dirigenten Alois Steinebrunner zur „Stadtmusik Todtnau“ zusammen. Im Jahr 1923 legte Alois Steinebrunner aus Altergründen den Dirigentenstab nieder. Von ihm übernahm Hauptlehrer Werner Lederer bis zum zweiten Weltkrieg die musikalische Leitung der Stadtmusik.

Im Jahr 1928 wurde in Todtnau mit einem großen Musikfest das 70-jährige Jubiläum der Stadtmusik gefeiert, denn man ging damals noch vom Gründungsjahr 1858 aus.

Unter der musikalischen Leitung von Werner Lederer gelangte die damals 25 aktive und 160 passive Mitglieder zählende Stadtmusik zu beachtlichem musikalischen Können.

Der zweite Weltkrieg forderte wiederum große Opfer. Doch trotz der Not und der Zerstörung, die der Krieg hinterlassen hatte, trotz der großen Verluste in den Reihen der Musiker, wurde die Stadtmusik in der Generalversammlung vom 1. Juni 1946 mit 23 Mitgliedern wiedergegründet und mit neuen Statuten versehen. Die Protokolle dieser Versammlung sind in deutscher und französischer Sprache abgefasst, denn für alle Versammlungen musste die französische Besatzungsmacht um Zustimmung gebeten werden. Instrumente und Notenmaterial waren der Stadtmusik teilweise erhalten geblieben, doch trotzdem kann man von einem völligen Neubeginn sprechen.

Die Vereinsführung, die die Stadtmusik in die Neuzeit hinüberführte, war wie folgt besetzt:
Karl Steinebrunner, 1. Vorstand
Josef Mühl, Schriftührer und Kassierer
Josef Steinebrunner, Beirat
Paul Steinebrunner, Beirat
Johann Binoth, Beirat

Dirigent der Stadtmusik wurde Fritz Büche. Als einzige Gründungsmitglied ist das Ehrenmitglied Herr Bernhard Nennich heute noch in den aktiven Reihen der Stadtmusik tätig.

Im Jahr 1950 übergab Fritz Büche den Dirigentenstab an den jungen Musiker Franz Amann. Wenig später, 1953, wurde die 100-Jahr-Feier der Stadtmusik nachgeholt. Die Stadtmusik bestand zu diesem Zeitpunkt aus 33 aktiven Mitgliedern, 9 Ehrenmitgliedern und 267 Passivmitgliedern. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläum wurden neue Uniformen angeschafft und während der Feier erstmals gezeigt.

Einige Jahre später wirkte die Stadtmusik bei einem weiteren großen Ereignis mit – im Jahre 1959 konnte die Stadt Todtnau ihr 150-jähriges Jubiläum feiern. Die Jubiläumsfeierlichkeiten fanden vom 11.- 19. Juli satt. Neun Tage lang wurde mit Konzerten, bunten Nachmittagen, Theateraufführungen, Sportwettkämpfen und einem historischen Festzug unter dem Motto „Todtnau im Wandel der Zeiten“, bei dem die Stadtmusik zusammen mit dem Musikverein Brandenberg als „Musik der Feststadt“ mitwirkte, gefeiert. Auch andere Anlässe des Jubiläumsfestes wurden von der Stadtmusik musikalisch mitgestaltet.

Acht Jahre später wirkte die Stadtmusik bei einem weiteren wichtigen Anlass mit, der für die Stadt von einschneidender Bedeutung war: im Herbst 1967 wurde die Bahnlinie Todtnau-Zell nach 78 Jahren stillgelegt. Die Stadtmusik hatte zwischenzeitlich in der Generalversammlung vom 23. Januar 1965 durch die Einführung einer neuen Satzung ein rechtliches Fundament bekommen. Unter der Bezeichnung „Stadtmusik Todtnau e. V.“ erfolgte am 16. Februar 1965 die Eintragung ins Vereinsregister.



Einige Jahre später folgten weitere wichtige Ereignisse im Leben der Stadtmusik. 1972 durfte der Verein die durch den Herrn Bundespräsidenten gestiftete „Pro Musica Plakette“ entgegennehmen. Die Verleihung fand im würdigen Rahmen eines Musikfestes vom 7.-9. Juli 1972 statt.

Im Oktober desselben Jahres trat Stadtkapellmeister Franz Amann aus gesundheitlichen Gründen zurück. Neuer Dirigent wurde Herbert Kaiser.

1973 konnte dann die Stadtmusik unter seiner musikalischen Leitung ihr 125 jähriges Jubiläum feiern. Aus diesem Anlaß fand ein Doppelkonzert mit der Stadtmusik Zell statt, bei dem bekanntgegeben wurde, dass durch die Initiative des Dirigenten eine Jugendkapelle gegründet werden konnte – es hatten sich damals bereits 75 Jungen und Mädchen im Alter von 10-15 Jahren dazu gemeldet.

Eine einschneidende personelle Veränderung ergab sich in der Generalversammlung am 24. Januar 1975. Der erste Vorsitzende der Stadtmusik, Fabrikant Edwin Grether, der den Vorsitz insgesamt 28 Jahre lang innehatte, gab sein Amt aus gesundheitlichen Gründen ab. Als Nachfolger konnte Josef Ehmer, seines Zeichens Ortsvorsteher von Schlechtnau, gewonnen werden.

Doch nicht nur in der Stadtmusik vollzogen sich wichtige Änderungen. Für die Stadt Todtnau warne die Eingemeindungen Anfang der siebziger Jahre ein bedeutender Schritt.

1976 fand in Todtnau zum ersten Mal das Städtlifest“ statt, das sich bei den Todtnauern und den Gästen großer Beliebtheit erfreut. Die Stadtmusik wirkte von Anfang an beim Städtlifest mit. Auch heute noch eröffnet die Musik das Fest am Samstagnachmittag und trägt mit einem Weinbrunnen zum leiblichen Wohl der Gäste bei.

Das 130-jährige Bestehen der Stadtmusik wurde 1978 unter der musikalischen Leitung von Karl Rombach mit einem großen Fest im Zelt auf dem Turnhallenplatz gefeiert. Einer der Höhepunkte diese Jubiläumsfestes war der Auftritt von Max Greger und seiner Band.

In schwieriger personeller Situation trat im Januar 1979 August Frankenberger die Nachfolge im Amt des 2. Vorstandes an und Vizedirigent Ulrich Dietsche leitete die Stadtmusik für eine Übergangszeit.

Ab Mitte 1979 übernahm dann Dirigent Klaus Ruch die musikalische Regie. Unter seiner Leitung wurde 1980 unter anderem ein Konzert zusammen mit dem Männergesangverein und im Oktober das erste „Blasmusikfestival“, ein gemeinsames Konzert der fünf Musikvereine des Todtnauer Ferienlandes in der Silberberghalle durchgeführt.

Am 9. Oktober 1981 verkündeten die Todtnauer Nachrichten unter der Überschrift „Stadtmusik Todtnau e.V.“:

Wir sind umgezogen !

Anlaß war der Bezug des neuen Probelokales im Haus des Gastes, das die Stadtmusik auch heute im Jahr 2008 noch innehat. Der Neubezug wurde mit einem Tag der offenen Tür vorgestellt und mit einem Marschdefilee auf dem Marktplatz eingeleitet.

Im Januar 1982 beim gemeinsamen Konzert von der Stadtmusik und Gesangverein wurde Bernhard Nennich vom 2. Vorsitzenden August Frankenberger für 35-jährige aktive Mitgliedschaft zum Ehrenmitglied ernannt.

In der Generalversammlung 1984 übernahm Bernd Ropertz von August Frankenberger das Amt des 2. Vorsitzenden.

Im Januar 1986 gab Dirigent Klaus Ruch sein Abschiedskonzert – sein Nachfolger wurde der langjährige Vizedirigent Bernhard Nennich.



Unter seiner musikalischen Leitung bestritt die Stadtmusik im Oktober 1986 als Gastgeber das dritte „Drei-Städte-Konzert“ zusammen mit den Stadtmusiken aus Schönau und Zell.

Im Jubiläumsjahr anlässlich des 140jähringen Bestehens konnten sich die Aktiven im Rahmen des Neujahrskonzertes 1987 endlich in ihren neuen, roten Uniformen präsentieren. Die Badische Zeitung berichtete von 268,95 m² weinrotem Stoff, der für die neue Kleidung verarbeitet wurde.

Neben dem Zeltfest mit Ausrichtung des Bezirksmusikfestes wurde als musikalischer Höhepunkt ein Doppelkonzert mit der Stadtmusik aus Rheinfelden abgehalten.

In der Vereinsführung gab es in der Generalversammlung 1990 einen Wechsel: Andreas Wießner wurde in das Amt des 2. Vorsitzenden gewählt.

Zum Weihnachtskonzert 1993 gab Bernhard Nennich nach über siebenjähriger Tätigkeit als Dirigent das Amt an Peter Kern aus Altglashütten ab, der den Dirigentenstab jedoch im Januar 1994 aus privaten Gründen wieder niederlegen musste.

Ab Januar 1994 übernahm dann Michael Straub, der bis dahin Vizedirigent der Stadtmusik war, das Amt des Dirigenten. Die Weihnachtskonzerte 1994 und 1995, die unter seiner Leitung in der kleinen Turnhalle durchgeführt wurden, waren so gut besucht, dass man beschloss, 1996 in die Silberberghalle auszuweichen.

Das Jahr 1995 wurde durch den Tod des 1. Vorsitzenden, Herrn Josef Ehmer, überschattet, der im Februar nach kurzer, schwerer Krankheit verstarb. Er hatte diese Amt für 19 Jahre inne, die swohl gute als auch schlechte Zeiten beinhalteten. Er hat in dieser Zeit die Geschicke der Stadtmusik entscheidend mitgeprägt.

In der Generalversammlung vom 4. März 1994 wurde die Satzung der Stadtmusik neu gefasst. Neu geschaffen wurde das Amt des Präsidenten, das jedoch zunächst nicht besetzt werden konnte. Der damalige 2. Vorstand Andreas Wießner wurde zum 1., Eduard Behringer zum 2. Vorstand gewählt.

In der Generalversammlung vom 18. Januar 1996 konnte Herr Bürgermeister Edmund Keller für das Amt des Präsidenten gewonnen werden und auch in der musikalischen Führung gab es einen Wechsel: Im August 1996 übernahm Dirigent Norbert Asal aus Wieden den Dirigentenstab der Stadtmusik Todtnau.
Mit großem Erfolg wurde unter seiner Leitung das Weihnachtskonzert 1996, das gleichzeitig die Eröffnungsveranstaltung für das Jubiläumsjahr 1997 darstellte, erstmals in der Silberberghalle durchgeführt.

Im Zeitraum 27.-30.06.97 feierte die Stadtmusik ihr Jubiläum anlässlich ihres 150-jährigen Bestehens mit einem großen Zeltfest auf dem Tunhallenplatz. Am Sonntag, dem 29.06. fand unter anderem ein Festumzug unter Mitwirkung von mehr als zehn Musikvereinen statt. Als weiteren musikalischen Höhepunkt fand am 15.08 auf dem Marktplatz ein Open-Air Konzert statt.
Die Stadtmusik Todtnau ging mit 8 Ehrenmitgliedern, 39 aktiven Mitgliedern, 17 Jungmusikern und 302 Passivmitgliedern ins Jubiläumsjahr 1997.


Im Jahr 2000 übernimmt Horst Oberhofer das Amt des 1. Vorstand von Andreas Wießner, da sich dieser Beruflich verändern will.

In der Generalversammlung am 15.03.2003 gibt es einige Änderungen in Vorstandschaft der Stadtmusik. Andreas Wießner übernimmt das Amt des Präsidenten, Sven Behringer wird als 2. Vorstand gewählt. Dazu kommt mit Mathias Pietsch ein neuer Dirigent in die Reihen der Musik.

Im Jahr 2005 konnte sich der neue 1. Vorsitzende Sven Behringer beim Jahreskonzert mit dem neuen Dirigent Max Lehmann über dessen gelungenen Einstand freuen. In der vollbesetzten Silberberghalle wurde ein unterhaltendes und anspruchsvolles Programm geboten.

Vom 20.-22. April 2007 wurde das 160-jährige Jubiläum der Stadtmusik Todtnau in der Silberberghalle gefeiert. Das Fest wurde am Freitag mit einem Dreistädtekonzert unter Mitwirkung der Stadtmusiken aus Todtnau, Schönau und Zell eröffnet. Am Samstag war eine Party-Night mit der Showband Crash. Der Sonntag stand mit dem Bezirksmusikfest des Bezirkes V des Alemannischen Musikverbandes ganz im Zeichen der Blasmusik.
Die Stadtmusik ist mit 33 aktiven, 12 Zöglingen, 15 Jungmusikern in Ausbildung, 7 Ehrenmitglieder und 263 Passivmitgliedern ins Jubiläumsjahr 2007 gegangen.

Ein besonderer Anlass, der auch Präsident Andreas Wießner sehr gut in Erinnerung blieb, wie er später selbst berichtete, war die Überreichung der Conradin-Kreutzer-Tafel in Ravensburg. Am 16. Juni 2007 konnte eine Abordnung der Stadtmusik diese Auszeichnung in Empfang nehmen.

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2017  Stadtmusik Todtnau e.V.